Wenn wir tiefer in das eindringen, was wir sind, wenn wir akzeptieren, was da ist, kommen die Veränderungen von allein.“ – Fritz Perls

Gestalttherapie in Herdecke für Klienten aus Dortmund, Bochum, Witten und dem ganzen Ruhrgebiet.

Was ist Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das sich nicht auf die Defizite oder die Krankheit konzentriert und auch nicht darauf, Störendes weg zu nehmen. Vielmehr geht es darum, verborgene Potenziale zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen sowie die Selbstheilungskräfte des Klienten zu aktivieren.

Die gestalttherapeutischen Interventionen fördern sowohl die Kontaktfähigkeit zu sich selbst als auch die Fähigkeit, im lebendigen und wertschätzenden Austausch mit anderen und der Umwelt zu sein.

Gestalttherapeuten verstehen sich vor allem als Begleiter Ihrer Klienten auf ihrem individuellen Weg zur Selbstentfaltung. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen sie erfahrungsorientierte Methoden. Dadurch wird es dem Klient ermöglicht, verdrängte Impulse, Gefühle und Bedürfnisse („offene Gestalten“) im Hier und Jetzt wahrzunehmen und auszudrücken.

Bisher „unerledigte Geschichten“ werden auf diese Weise abgeschlossen. Die darin gebundene Lebensenergie steht nun zur Verfügung und es eröffnen sich neue Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten.

Wenn Sie

  • sich selbst entdecken und Ihre verborgenen Potentiale entfalten wollen
  • lernen möchten, sich nicht nur an die Erwartungen von außen anzupassen, sondern Ihre Bedürfnisse und Wünsche besser umzusetzen
  • ein lebendiges, erfülltes Leben und selbstbestimmtes Leben zu führen wollen
  • sich in den Wirren des Lebens selbst verloren haben und einen gesunden Umgang mit sich selbst, mit den eigenen Gefühlen, Impulsen, Bedürfnissen und Grenzen entwickeln wollen.
  • Ihre Beziehungsfähigkeit verbessern und Ihre psychosozialen Kompetenzen erweitern wollen
  • sich aktuell in einer Lebenskrise befinden, unter Ängsten, Depressionen leiden oder im Burn-Out stecken und den Weg heraus finden wollen
  • unter psychosomatischen Beschwerden leiden und die versteckte Botschaft Ihrer Symptome verstehen wollen, um an den eigentlichen Ursachen etwas ändern zu können.

Wobei hilft Gestalttherapie?

Welches Menschenbild wird in der Gestalttherapie vertreten?

Das gestalttherapeutische Handeln orientiert sich an den Grundprinzipien des humanistischen Menschen- und Weltbildes. Der Mensch wird in seiner Ganzheit gesehen. Seine psychischen, biologischen und sozialen Aspekte werden gleichermaßen berücksichtigt.

Weitere Grundprinzipien sind:

  • Jeder Mensch ist einzigartig.
  • Wahrnehmung ist immer subjektiv.
  • Es besteht grundsätzlich eine Wahlmöglichkeit in Bezug auf das eigene Handeln.
  • Wir sind für unser Leben selbst verantwortlich.
  • Jeder Organismus – auch der menschliche – verfügt über Selbstheilungs- und Selbstregulationsfähigkeiten.
  • Das Streben nach Selbstverwirklichung und Authentizität liegt in der Natur des Menschen

Es wird davon ausgegangen, dass es grundsätzlich möglich ist, das eigene Leben aktiv zu gestalten und auch schwierige Lebensphasen bewältigen zu können.

Der Fokus der Gestalttherapie liegt darauf:

  • sich so anzunehmen, wie man wirklich ist
  • Potenziale und innere Kraftquellen zu entdecken und zur Überwindung körperlicher und psychischer Krisen zu nutzen
  • ein erfülltes selbstbestimmtes Leben zu führen
  • in einem lebendigen und achtsamen Austausch mit der Umwelt und den Mitmenschen zu leben

Welche Ziele sollen in einer Gestalttherapie erreicht werden?

Was ist eigentlich mit „Gestalt“ gemeint?

Der Begriff „Gestalt“ stammt aus der Wahrnehmungspsychologie und meint das Bestreben unserer Wahrnehmung, aus einer Vielzahl von einzelnen Sinneseindrücken stets sinnvolle Strukturen herauszubilden – anders ausgedrückt: „Gestalten zu bilden“.

In der Gestalttherapie wird dieses Phänomen auch auf psychische Prozesse übertragen. Als „offene Gestalten“ werden hier unter anderem unerledigte Angelegenheiten bezeichnet. Das können unterdrückte Gefühle, unerfüllte Bedürfnisse, unausgesprochene Worte, zurückgehaltene Impulse oder nicht abgeschlossene Handlungen sein. Diese unerledigten Angelegenheiten wirken unbewusst und binden Lebensenergie.

Einige „offene Gestalten“ tragen wir noch aus der Kindheit mit uns herum. Diese sind dadurch in unserer Lebendigkeit und Ausdrucksfähigkeit eingeschränkt. Im Laufe des Lebens können sich daraus schließlich verschiedene seelische oder auch körperliche Beeinträchtigungen entwickeln.

Im Rahmen einer gestalttherapeutischen Psychotherapie geht es nicht darum, „Störendes“ wegzunehmen, sondern die Botschaften der Symptome zu verstehen und die darin enthaltenen „offenen Gestalten“ zu entdecken.

Die in den Symptomen bisher festgehalten Impulse, Gefühle und Bedürfnisse werden wieder bewusst wahrgenommen, zum Ausdruck gebracht und somit integriert. Dadurch wird der Zugang zur eigenen Lebendigkeit und Spontaneität wieder geöffnet sowie persönliches Wachstum wieder ermöglicht.

Wie gehen Gestalttherapeuten mit seelischen Problemen um?

Welche Aufgabe hat dabei die Therapeutin / der Therapeut?

Gestalttherapeuten verstehen sich vor allem als Begleiter Ihrer Klient*innen in deren individuellen Prozessen zur Selbstverwirklichung. Sie bringen sich als Mensch und lebendiges Gegenüber in die therapeutische Arbeit mit ein, geben aber keine Lösungen vor und geben auch keine Ratschläge. Vielmehr fördern sie die Fähigkeit Ihrer Klienten, Erkenntnisse in sich selbst zu finden und zu eigenen Entscheidungen zu kommen.

Durch eine nicht bewertende, sondern annehmende Grundhaltung schaffen Gestalttherapeuten den sicheren Rahmen, der es dem*der Klient*in ermöglicht, mit sich selbst und anderen Menschen aktiv neue Erfahrungen zu machen.

Die verwendeten Methoden unterstützen die Bewusstheit von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen im Hier und Jetzt ebenso wie die individuelle Ausdrucksfähigkeit und das freie Experimentieren.

Deshalb sind sie stets erlebnisaktivierend – mal eher körperorientiert, mal eher kreativ. Gearbeitet wird zum Beispiel mit Körperhaltung, Bewegung, Stimme, Mal-Übungen, verbalem Ausdruck oder Rollenspiel. Neu gewonnene Erkenntnisse können schließlich schrittweise mit Hilfe von Übungen in den Alltag integriert werden.

Welche Methoden verwenden Gestalttherapeuten?

Wird eine gestalttherapeutische Psychotherapie von der Krankenkasse bezahlt?

Nein, die Kosten einer Gestaltpsychotherapie werden generell nicht von der Krankenkasse übernommen, da die Gestalttherapie nicht zu den Richtlinienverfahren zählt. Eine Gestaltpsychotherapie muss deshalb selbst bezahlt werden.

Wenn Sie jedoch über eine Zusatzversicherung verfügen, die Heilpraktikerkosten übernimmt, dann können Sie einen Zuschuss zu Ihren Kosten bekommen.

Für genaue Informationen hierzu wenden Sie sich am besten an Ihre Krankenkasse.

Ich arbeite seit 1993 als Gestalt-Körpertherapeutin in freier Praxis und war zusätzlich 13 Jahre als Tanz- und Ausdruckstherapeutin im klinischen Kontext tätig. Seit dieser Zeit begleite ich Menschen sowohl im Einzelsetting als auch im Rahmen von therapeutischen Selbsterfahrungsgruppen.

Für mich sind der gestalttherapeutische Ansatz und die damit verbundenen Werte jedoch nicht nur eine berufliche Haltung und pure Theorie, sondern gelebte Praxis.

Durch die Herausforderungen in meinem eigenen Leben konnte ich die Wirksamkeit dieser Lebenshaltung bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und der Verwirklichung meiner Potenziale und Lebensziele selbst erfahren.

Mehr zu meiner Qualifikation finden Sie hier!

Ich freue mich, wenn ich auch Sie auf ihrem Weg zur Selbstentfaltung begleiten kann.

Die Therapeutin

Diplom-Pädagogin und Gestalt-Körperpsychotherapeutin (nach dem Heilpraktikergesetz).
Verheiratet, Mutter von 2 Kindern.

Welche gestalttherapeutische Angebote kann man bei Ihnen buchen?

Ich biete Einzelsitzungen und verschiedene Selbsterfahrungsgruppen an.

Bei den Selbsterfahrungsgruppen handelt es sich um Einzelseminare oder fortlaufende Gruppen, bei denen es vor allem darum geht, die eigene Kontakt und Beziehungsfähigkeit zu erweitern und sich gegenseitig im Lernprozess zu unterstützen.

Weitere häufige Fragen zur Gestalttherapie

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